DISTANZREITEN

Die Disziplin Distanzreiten ist eine der vielen Nebendisziplinen des Reitsports.

Beim Distanzreiten geht es darum eine bestimmte lange Strecke möglichst schnell zu reiten. Dabei darf das Pferd aber nicht überfordert werden.

Es wird ein Grundtempo vorgegeben und das soll eingehalten werden. Im Distanzreiten gibt es keine Schwierigkeitsklassen sondern Distanzen, die geritten werden müssen.

Die unterste Distanz ist 40 km. Danach gibt es noch 80 km, 120 km und 160 km. Normalerweise sollen 40 km in einer Zeit von 1,5 bis 2,0 Stunden geritten werden. Das Besondere ist ein Stop nach 20 km bei der ein Tierarzt die Verfassung des Pferdes prüft. Wenn das Pferd überfordert ist, nimmt der Tierarzt das Pferd aus dem Rennen.

Bei 80 km gibt es 3 Verfassungsprüfungen der Tierärzte (alle 20 km). Bei 120 km gibt es ebenfalls 3 Verfassungsprüfungen der Tierärzte (alle 30 km). Bei 160 km gibt es ebenfalls 3 Verfassungsprüfungen (alle 40 km). Die Verfassungsprüfungen werden auf immer längere Distanzen gelegt, weil auch hier die Pferde immer besser werden je länger die Distanzen werden.

Natürlich kann man im Distanzreiten auch nur dann in der nächsthöheren Distanz starten, wenn eine vorgegebene Anzahl von Erfolgen vorhanden ist.

Folglich brauchen Distanzreiter für 40 km bis zu 2 Stunden, für 80 km bis zu 4 Stunden, für 120 km bis zu 6 Stunden und für 160 km 8 bis 10 Stunden.

Der Distanzreiter reitet im Gelände nach Karte und Kompass.

Die Pferde müssen natürlich entsprechend trainiert sein und eine entsprechende Kondition besitzen. Das dauert seine Zeit.

Der "Verband Deutscher Distanzreiter" ist der Dachverband aller Distanzreiter und der Distanzfahrer.